Das Nachtbuch

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Gedankenlicht

Die dunkle Wolke


Auch die dunkelste Wolke hat einen silbernen Rand.
(Sprichwort aus China)





Nickname 21.03.2004, 19.43 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Nun also ...


... pocht der Frühling mit Sonnenfingern an meiner Türe und sein Lächeln streichelt warm über meine Haut. So will ich nun hinausgehen und ihn mit allen Sinnen begrüßen ...






Nickname 14.03.2004, 11.34 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Geheimnis des schwarzen Kästchen


So will ich denn heute das Geheimnis des schwarzen Kästchens von gestern lüften.



Einen Ring habe ich mir geschenkt und mich quasi mit mir selbst verheiratet. ;o)
Ich gelobe, dass ich bei mir sein will in guten wie in schlechten Zeiten.
Ich will mich halten und da sein, wenn es mir schlecht geht und alles um mich in Dunkelheit versinkt.
Ich will mich mit mir freuen an den schönen Tagen, wenn das Sonnenlicht durch meine Fenster tanzt.
Ich will mich achten, für mich sorgen und meine Bedürfnisse respektieren und sie durchsetzen.
Ich will lachen mit mir, weil das Leben schön ist, und ebenso will ich mit mir weinen, weil das Leben nun einmal zwei Seiten hat und die Traurigkeit eine Schwester des Lachens ist.
Ich will auf die Stimme meines Herzens hören, weil sie ein weiser Wegbegleiter ist.
So gebe ich mir diesen Ring, weil ich mich liebe und bis ans Ende meiner Tage bei mir sein will.





Nickname 03.03.2004, 11.57 | (9/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Im Wind


Es gibt Tage, da drehen sich meine Stimmungen mit dem Wind. Eisig und kalt bläst es aus dem Norden und genauso eisig ist es in meinem Herzen. Heißblütig zischt der Wind aus dem Süden und bringt mein Blut in Wallung. Freundlich und warm weht der Wind mir aus dem Osten zu und macht mich ganz froh. Ruhig und still wispert der Westwind und nimmt mich in dunkle Gefilden mit. Und so dreht sich meine Seelenfahne mit den Winden des Lebens ...

 

Nickname 04.02.2004, 14.12 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Kraft des Sinn-Seins


Mächtige Energien fließen, wenn man sich im Zustand des Sinn-Seins befindet. Alles scheint sich in einem selbst zu einem bestimmenden und lenkenden Punkt zusammengefunden zu haben. Der Blick auf das Leben ist nicht mehr mit dunklen und schweren Tüchern verhangen, sondern duftig und leicht tänzelt der Stoff im Wind. Und so stelle ich fest, wie wichtig es ist, seinen Sinn im Leben zu finden. Nicht den Sinn des Lebens überhaupt, sondern sein ganz persönliches "Was will ich, was ist mir wichtig und wohin will ich gehen?" Hat man seinen Sinn gefunden, ist es unglaublich zu beobachten, wie sich alles rund um das eigene Sein fügt und zu einem Ganzen wird. Ich will es mal als Zustand des Sinn-Seins bezeichnen. Und in diesem Zustand befinde ich mich gerade, denn ich habe mich daran erinnert, was ich will, was mir schon immer wichtig war und in welcher Form ich meinen Weg gehen will. Warum nur habe ich das so lange vergessen? Vielleicht ist es einfach auch Angst, sich diesem Sinn, dem Ziel zu stellen. Angst, zu viel zu wollen, zu hoch gegriffen zu haben, zu versagen. Das Geheimnis liegt darin, es einfach fließen zu lassen - nicht verkrampfen, nicht klammern und nicht zu viel auf einmal und zu früh von sich zu verlangen. Alles braucht seine Zeit zum wachsen, um zu dem zu werden, was im Keim verborgen liegt. Die Natur gibt uns diesen Rhythmus tagtäglich vor. Nur scheinen wir diesen Blick für das innere der Dinge in der Schnelllebigkeit unserer Zeit verloren zu haben.



 

Nickname 21.01.2004, 14.41 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Rolf:
Huhu Sylvia, Dankeschön. Ich wünsche Dir auch
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Agnes:
Ein bißchen zu spät, aber daran gedacht habe
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Agnes:
11 Monate hast Du nun schon Blogpause!!
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Agnes:
Ich möchte Dir nur mal die magische Zahl 115
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Agnes:
Ich hoffe Du hattest so schöne Ostertage!Hab
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